Triggerpunkt-Therapie

Triggerpunkte werden in der Muskulatur als schmerzhafte, verkrampfte Zonen oder Punkte empfunden.

Myofasziale Triggerpunkte (MTrPs) sind druckempfindliche Stellen im Skelettmuskel, die im Verlauf von tastbaren verspannten Muskelfaserbündeln liegen. Durch Sauerstoffunterversorgung kommt es zu einer Minderdurchblutung der Muskulatur.

Die betroffenen Muskelzonen nehmen nicht mehr an der normalen Bewegung teil (Anspannung/Entspannung). Infolgedessen senden diese Triggerpunkte Schmerzsignale aus: sowohl am Ort des Geschehens als auch ausstrahlend in andere, oft weit entfernte Körperregionen.

Man spricht dann vom „referred pain“ (Übertragungsschmerz/fortgeleiteter Schmerz). Dergestalt können im Bewegungsapparat chronische Schmerzen entstehen. Typische Ursachen für die Entstehung von Triggerpunkten sind Fehlbelastungen und Überbeanspruchungen.

Anwendungsgebiete der Triggerpunkt-Therapie:

  • Tennis-/Golfer-Ellenbogen
  • Schulter-Nacken-Beschwerden
  • Rückenschmerzen
  • Leistenschmerzen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen